Apple: Warren Buffett reduziert Anteil deutlich

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Ich muss ehrlich zugeben, dass ich seit über drei Jahrzehnten bei meiner Arbeit im Medienbereich ausschließlich auf Mac-Geräte setze. Diese Vorliebe hat sich nie geändert – und ich habe auch nicht vor, daran etwas zu ändern. Das Gleiche gilt für mein iPhone.

Umsatz und Gewinn liegen über Analysten-Schätzungen

Der Tech-Konzern verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatz von 124,30 Milliarden US$. Damit übertraf Apple die Prognose der Analysten von 124,12 Milliarden US$. Der Gewinn pro Aktie lag mit 2,40 US$ ebenfalls deutlich über den erwarteten 2,35 US$.

iPhone-Verkäufe unter Erwartungen

Das Fehlen innovativer Verkaufsargumente im Bereich künstliche Intelligenz führte dazu, dass der Umsatz mit iPhones leicht auf 69,14 Milliarden US$ zurückging. Analysten hatten 71,03 Milliarden US$ erwartet. Besonders in China sank der Umsatz auf 18,51 Milliarden US$. Dieser Wert lag sowohl unter den 20,82 Milliarden US$ des Vorjahres als auch unter den Erwartungen der Analysten von 21,33 Milliarden US$.

Künstliche Intelligenz als Verkaufsfaktor

Cook erklärte, dass die Einführung von Apple Intelligence in einigen Märkten zu einer positiven Entwicklung beigetragen habe. Die Verkaufszahlen der iPhone-16-Reihe seien in Regionen, in denen diese Technologie verfügbar war, signifikant besser gewesen als in jenen, in denen sie noch nicht implementiert wurde.

Analysten sehen Kurspotenzial bis 325 US$

Fazit: Die jüngste Korrektur bei Tech-Aktien ist an Apple nicht spurlos vorbeigegangen. Jetzt wurde bekannt, dass sich Warren Buffett Ende letzten Jahres von 25% seiner Apple-Aktie getrennt. Zuvor hat die Beteiligung 50% des gesamten Portfolios seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway ausgemacht. Die Stimmung bei den Analysten ist allerdings überwiegend positiv. 29 von 50 Analysten raten zum Kaufen, 16 zum Halten und 4 Analysten finden einen Verkauf besser. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel liegt bei 251 US$. Das höchste Kursziel von 325 US$ bietet Ihnen ein Potenzial von 40%. Allerdings ist die Tech-Aktie mit einem KGV von 33 kein Schnäppchen mehr.