Top-Insidertransaktionen der Woche

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Heute berichte ich Ihnen wieder über auffällige Aktientransaktionen von Vorständen oder renommierten Hedgefonds. Denn wer sollte die zukünftige Entwicklung in den Firmen besser beurteilen können als die Vorstände oder Großaktionäre, die ganz nah am Puls der Zeit sind?

Aktientransaktionen dieser Personen können Ihnen wichtige Informationen liefern. Besonderen Informationsgehalt haben dabei die Aktienkäufe. Das hat einen einfachen Grund: Während es für Verkäufe vielfältige Gründe (z.B., dass ein Manager auch Liquidität für private Verpflichtungen benötigt) gibt, dürfte ­hinter massiven Aktienkäufen vor allem eines stecken: Die Intention Geld zu verdienen.

Anbei finden Sie drei Unternehmen, die in der vergangenen Woche durch interessante Insidertransaktionen aufgefallen sind:

Oracle

Bei dem Technologiekonzern Oracle kam es zu einem ersten Aktienkauf eines Firmeninsiders seit mehreren Quartalen. Der Director Charles Moorman legte sich zum Kurs von 172,35 Dollar 5.500 Anteile ins Portfolio. Für die Zukäufe musste Moorman entsprechend 947.913 Dollar berappen. Damit erhöhte der Director seinen Aktienbestand um über 11% auf 52.954 Aktien.

Oracle ist ein globaler Technologiekonzern, der hauptsächlich Datenbanksoftware, Cloud-Lösungen und Unternehmensanwendungen anbietet. Das Unternehmen verdient sein Geld durch den Verkauf von Softwarelizenzen, Cloud-Abonnements sowie Wartungs- und Supportleistungen. Ein großer Teil des Geschäftsmodells basiert auf der Bindung von Unternehmenskunden, die auf Oracles Technologien für geschäftskritische Prozesse angewiesen sind. Zusätzlich wächst Oracle durch Übernahmen und Innovationen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Cloud-Infrastruktur.

Im letzten Berichtsquartal steigerte Oracle seine Umsätze um 9% auf 14,1 Milliarden Dollar. Unter dem Strich stand dabei ein Quartalsgewinn von 3,15 Milliarden Dollar in den Büchern des Konzerns.

CompoSecure

Aktienkäufe gab auch bei dem US-Unternehmen CompoSecure. Der Director John Cote sammelte 646.893 Aktien ein. Bei Kaufkursen zwischen 15,01 und 15,83 Dollar lag das gesamte Transaktionsvolumen bei knapp 10 Millionen Dollar.

CompoSecure ist ein Unternehmen, das hochwertige Metallzahlungskarten für Banken, Fintechs und Luxusmarken herstellt. Das Geschäftsmodell basiert auf der Produktion und dem Verkauf dieser Premium-Karten, die oft mit exklusiven Dienstleistungen für wohlhabende Kunden verbunden sind. Zusätzlich bietet CompoSecure Sicherheits- und Authentifizierungslösungen an, insbesondere im Bereich digitaler Vermögenswerte und Kryptowährungen.

Zuletzt bestätigte CompoSecure seine Prognose: Für das im Dezember zu Ende gehende Geschäftsjahr hat der Konzern einen Nettoumsatz von 420,6 Millionen Dollar (im Einklang mit der vorherigen Prognose von 418 bis 424 Mio. US-Dollar) sowie einen Nettogewinn zwischen 89,2 bis 87,7 Millionen Dollar in Aussicht gestellt.

Helmerich & Payne

Bei dem US-Unternehmen Helmerich & Payne schlugen zwei Firmeninsider nach einem Kursrücksetzer zu: Der Vorstand John Lindsay und der Director Belgacem Chariag erwarben bei Kursen zwischen 27,08 und 27,55 Dollar in Summe 57.356 Aktien. Für die Transaktionen legten die Insider 745.820 Dollar auf den Tisch.

Helmerich & Payne ist ein führendes Unternehmen im Bereich Bohrdienstleistungen für die Öl- und Gasindustrie. Das Geschäftsmodell basiert auf dem Betrieb und der Vermietung hochmoderner, technologisch fortschrittlicher Bohranlagen, insbesondere in den USA. H&P erzielt Einnahmen durch langfristige Verträge mit Energieunternehmen, die auf effiziente und kostensparende Bohrtechnologien angewiesen sind. Zusätzlich investiert das Unternehmen in digitale Automatisierung und Datenanalyse, um die Bohrleistung zu optimieren und seine Marktposition zu stärken.

Im letzten Berichtsquartal stagnierte der Umsatz bei 677,3 Millionen Dollar, während der Gewinn im Jahresvergleich um 42% auf 55 Millionen Dollar zurückging.