Rheinmetall-Aktie: Wahlgewinner

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Die Bundestagswahlen sind nun fast schon wieder Geschichte. Damit stellen sich uns zahlreiche Fragen – als Geldanleger auch in diesem Newsletter. Denn die neue Regierung wird nach menschlichem Ermessen Schwarz-Rot sein. Welches Wahlergebnis Sie sich gewünscht haben, kann ich natürlich nicht ermessen. Unter den angebotenen Konstellationen jedoch hätte es aus Sicht von Finanzmärkten schlechtere Optionen gegeben. Sie können sich auf etwas stabilere Börsen freuen.

Warum die Börsen profitieren können

Das meine ich nicht politisch in dem Sinn, dass ich Ihnen diese oder jene Vorzüge nennen wollte. Nur: Die Börsen sind immer dann beruhigt, wenn politische Prozesse voraussehbar und schnell vorgenommen werden. Einer der großen Vorteile der Aktienbörse ist der Umstand, dass Sie zumindest bei den Gewinner-Unternehmen immer jene finden werden, die sich an neue Rahmenbedingungen gut anpassen können.

Das können nur Unternehmen sein, die ihren Markt beherrschen und nicht von staatlicher Willkür abhängig sind. Subventionen etwas sind stets staatliche Willkür, weil sie ja auch jederzeit wieder einkassiert werden können. Wenn aber die Rahmenbedingungen sich gar nicht ändern, weil alle politischen Prozesse still stehen, sehen auch die besten Unternehmen schlecht aus. Die neue Regierung wird sich schnell finden, wenn nicht alle Sinne täuschen.

Deshalb profitieren Sie an den Aktienmärkten relativ gegenüber anderen Konstellationen. Immer wieder taucht jedoch die Frage auf, ob auch spezielle Unternehmen profitieren werden. Davon bin ich überzeugt, denn die Politik jeder Regierung führt irgendwann zu Ausgaben und Einnahmen, die wiederum für Unternehmen bedeutend sind. Es profitiert aktuell sicherlich die Rüstungsindustrie, denn die neue Regierung wird erklärtermaßen die Verteidigung aufforsten. Je schneller sich die neue Regierung findet, desto sicherer sind solche Entwicklungen.

Die Rüstungsindustrie profitiert – und hier sicherlich Rheinmetall

Eines der Unternehmen, über die ich hier schon mehrfach berichtet habe, ist das Düsseldorfer Rüstungsunternehmen Rheinmetall. Rheinmetall hat kürzlich eine Kooperation mit Leonardo in Italien abgeschlossen bzw. erhielt die Genehmigung für diese Kooperation. Damit winken Milliarden-Aufträge.

Nun wird es auch in Deutschland mehr Aufträge geben – u.a. hat dafür nun die EU-Kommission die Tür geöffnet. Schulden, die im Zuge der „Verteidigung“ aufgenommen werden müssen, sollen die Bewertungsgrenzen nicht berühren. Oder salopp formuliert: Die Rüstung kann ruhig mit Schulden finanziert werden.

Ohnehin möchte die EU den Ländern angeblich bis zu 700 Mrd. Euro Rüstungsausgaben zuschreiben bzw. diese genehmigen. Prädestiniert für die Entgegennahme entsprechender Aufträge ist die Rheinmetall. Der Aufwärtstrend führte schon jetzt zu neuen Allzeithochs.

Rheinmetall: Profiteur der Wahl – WKN: 703000 – ISIN: DE0007030009

Quelle: https://fundamental.aktienscreener.com/DE0007030009/EI/rheinmetall-ag/data