DocuSign-Aktie hebt ab

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Am vergangenen Freitag explodierte die Docusign-Aktie regelrecht. Die Papiere des US-Softwareunternehmens schossen nach Vorlage der Zahlen um sage und schreibe 14,8% in die Höhe. Entsprechend kletterte der Börsenwert auf 17,3 Milliarden Dollar.

Dabei waren es nicht nur die über den Erwartungen liegenden Ergebnisse, die der Aktie Auftrieb verliehen. Positiv nahmen die Anleger auch die Aussagen des Firmenchefs Allan Thygesen auf, der von positiver Resonanz auf die Einführung der KI-gestützten Plattform für intelligentes Vertragsmanagement berichtete.

Marktführer bei der elektronischen Unterschrift

Seit seiner Gründung im Jahr 2003 hat DocuSign es sich zum Ziel gesetzt, Geschäftsprozesse zu beschleunigen und das Leben für Unternehmen und Menschen auf der ganzen Welt einfacher zu machen. Bei der Entwicklung der elektronischen Signatur hat der Konzern Pionierarbeit geleistet.

Inzwischen unterstützt DocuSign Unternehmen bei der Verknüpfung und Automatisierung der Art und Weise, wie Verträge vorbereitet, unterzeichnet, umgesetzt und verwaltet werden. Auf dem Gebiet der elektronischen Unterschrift zählt der Konzern zu den Marktführern.

Automatisierung spart enorme Kosten und sorgt für rasante Verbreitung

Die DocuSign-Plattform bietet über 350 vorkonfigurierte Integrationen mit beliebten Business-Apps. Darüber hinaus ermöglicht die API die Einbettung und Verbindung von DocuSign mit der Website des Kunden, mobilen Anwendungen und benutzerdefinierten Arbeitsabläufen.

Inzwischen zählt DocuSign Hunderte von Millionen Nutzern in mehr als 180 Ländern DocuSign, um Dokumente zu erstellen, hochzuladen und zu versenden, die von mehreren Parteien elektronisch unterzeichnet werden können. Insgesamt hat der Konzern über 1,6 Millionen Kunden und über 1 Milliarde Nutzer.

Global Player weiter im Wachstumsmodus

Mittlerweile ist das Unternehmen ein echter global Player mit 15 Standorten weltweit. Im zurückliegenden vierten Quartal kletterten die Umsätze um 9% auf 776 Millionen Dollar. Das lag 14,61 Millionen Dollar über den Konsensschätzungen. Dabei entfielen 98% der gesamten Erlöse auf gut planbare Software-Subskriptionen. Unterdessen konnte der Tech-Konzern seine Profitabilität verbessern. Die bereinigte operative Gewinnmarge erhöhte sich im Jahresvergleich von 25% auf 29%. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 86 Cent derweil ebenfalls (um 1 Cent) über den Erwartungen.

Weiteres Wachstum erwartet

Für das aktuell laufende Geschäftsjahr erwartet das in San Francisco ansässige Unternehmen einen Umsatz zwischen 3,129 und 3,141 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Im abgelaufenen Jahr gingen Umsätze von 2,98 Milliarden Dollar durch die Bücher des Unternehmens. Bei der bereinigten operativen Marge werden 27,8% bis 28,8% angepeilt.

Analysten sind zurückhaltend

Unterdessen zeigen sich die Analysten zurückhaltend, was das künftige Potenzial der Aktie angeht. Von 24 Analysten, die sich mit der Aktie beschäftigen (Quelle: www.marketwatch.com), raten lediglich 4 zum Kauf der Papiere. Die überwiegende Mehrheit (17 Analysten) stuft den Wert als Halteposition ein, während drei Banker sogar eine Verkaufsempfehlung aussprechen.

Bei den durchschnittlichen Gewinnschätzungen von 3,52 Dollar pro Aktie liegt das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis bei 24. Das Konsens-Kursziel liegt derweil mit 96,27 Dollar rund 12% über dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag (14.03.2025: 85,76 Dollar).